Sensationeller Erfolg bei der HItzeschlacht in Leipzig

Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft konnte ich einen für mich sensationellen 4.Platz erreichen.
In einem äußerst starken Teilnehmerfeld-alle die vor mir waren starten in der 1.Bundesliga- und bei einer mörderischen Hitze (mindestens 34°C) konnte ich einen super Wettkampf zeigen. Besonders auf dem Rad zeigte ich mit der zweitschnellsten Zeit meine Stärke.

Überraschenderweise lag ich am Schluss auch wenige Sekunden vor meinem extrem laufstarken Teamkammeraden Matthias Graute, so dass wir beide im Gesamtfeld Platz 8 und 9 belegten. Also ein sehr erfoglreicher Tag für das Kölner Triathlon- Team.

Insgesamt war das Wochende in Leipzig sehr schön. Nachdem wir Samstags nach rund sechsstündiger Fahrt am Campingplatz angekommen waren, gingen Matthias uns ich die Strecke abfahren, während Meike das Zelt aufbaute. Anschließend nahmen wir alle drei an einer Stadtrundfahrt teil und ließen den Abend bei der Pastaparty ausklingen. Die Nacht im Zelt war dann zwar eher etwas ungemütlich, hatte auf den Wettkampf aber ja scheinbar alles andere als einen negativen Einfluss.
Auch die Rückfahrt verlief sehr angenehm., auch wenn wir alle auf Grund des anstrengenden Wettkampfes sehr müde waren.

Die Fotos sind jetzt auch online, allerdings war die Kamera leer und so ist das Laufen und die Siegerehrung nicht mehr drauf. Ergebnisse gibts hier.

Ein Sieg zum Genießen

Beim Wettkampf in Verl, den ich mehr oder weniger zum Training absolvierte, konnte ich einen tollen Start-Ziel Sieg feiern. Beim Schwimmen konnte ich mich sofort vom Feld absetzen und kam mit einigem Vorsprung aus dem Wasser. Beim Radfahren konnte ich dann trotz des Regens gut Druck machen und ging mit knapp 4 Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke. Dort lief ich nicht mehr voll, konnte aber auch nicht ganz das Tempo rausnehmen, da es noch eine zweite Startgruppe gab. Als ich im Ziel angekommen war, hatte ich dann über 4 Minuten Vorsprung auf den Zweiten, so dass ich in Ruhe den Lokalzeitungen zu Interviews zur Verfügung stehen konnte. Der schnellste der zweiten Startgruppe war dann auch wesentlich langsamer als ich. Damit hatte ich mir den Gesamtsieg gesichert und konnte einen schönen Pokal mit nach Hause nehmen.(Ergebnisse)
Der Wettkampf zeigt mir, dass meine Form im Moment sehr gut ist und ich hoffe das bleibt jetzt auch so.

2.Platz in der NRW-Liga in Saerbeck

Bei leicht bewölktem Wetter ging ich am Sonntag in Saerbeck mit der NRW-Liga an den Start. Schon beim Schwimmen merkte ich, dass ich gut drauf war. Dank der neuen Schwimmbrille konnte ich endlich mal sehen was so um mich herum geschah und musste keinen Zickzackkurs schwimmen. Ich kam an Platz acht, also in der erweiterten Spitzengruppe aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte ich dann sofort nach vorne fahren, so dass ich zwischenzeitlich an zweiter Position lag. Ich beschloss dann aber auf dem Rad nicht alles zu riskieren, sondern hielt mich zurück und schonte mich für den abschließenden Lauf. Da einige andere Fahrer die Abbiegung zur Wechselzone verpassten(ich hatte mir die Gegebenheiten beim Einlaufen angeschaut), fand ich mich dennoch auf dem 3.Platz wieder. Da ich Kräfte gespart hatte konnte ich recht schnell laufen und mich zum Zweiten nach vorne kämpfen. Mit diesem lieferte ich mir dann auf den letzten Metern noch ein spannendes Duell. Vor der letzten Kurve konnte ich mich glücklicherweise mit einem Antritt absetzen, so dass ich als Zweiter ins Ziel lief. (Ergebnisse)

Die anderen aus meiner Mannschaft machten auch ein starkes Rennen und so konnten wir uns den dritten Platz hinter Buschhütten und dem Starlight Team Essen sichern.
In der Gesamtwertung konnten wir uns damit auf dem 2.Platz hinter Buschhütten festsetzen.

Bei mir scheint der Knoten nun endgültig geplatzt zu sein und ich hoffe nur, dass der Rest der Saison auch so weiter geht.

4.Platz bei den Deutsche Meisterschaft in Peine

Die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen in Peine schienen für mich zunächst nicht sehr glücklich zu verlaufen. Ich war mit meinem Vater schon Samstags angereist und begann den Tag damit die Strecke abzufahren und eine kleine Runde auf der Laufstrecke zu laufen. Auf dem Rückweg ins Hotel passierte dann das Unglück. Ich fuhr auf meinem Wettkampfrad hinter meinem Vater her, der sich extra ein Fahrrad mitgenommen hatte, als uns ein Autofahrer ansprach um nach dem Weg zu fragen. Mein Vater bremste stark, so dass ich keine Chance hatte zu reagieren und voll in sein Hinterrad krachte und stürzte. Das Fahrrad meines Vaters war danach schrottreif.Wie durch ein Wunder blieb mein Wettkampfrad bis auf wenige Kratzer aber unversehrt. Ich selbst hatte auch Glück im Unglück und zog mir "nur" eine Prellung am Hintern zu.
Nach diesem Sturz war meine Motivation für den Wettkampf am nächsten Tag dann doch etwas gedämpft.
Abends konnten wir uns dann bei der Nudelparty nach der Wettkampfbesprechung nochmals richtitig satt essen.

Am nächsten morgen ging es dann mit dem Schwimmen im Eixer See los. Beim Hineinlaufen ins Wasser trat ich dabei auf einen Stein, der sich ein wenig in meinen Fuß bohrte. Das Schwimmen verlief dann auch nicht sehr gut für mich. Ich fühlte mich als ob ich gar nicht vorwärts kommen würde und war nicht sehr motiviert. Die änderte sich zum Glück schlagartig, als ich aus dem Wasser raus war und aufs Rad wechselte. Da war es als ob ein Knoten geplatzt wäre und ich konnte mit der zweitschnellsten Radzeit der Altersklasse einige Konkurrenten überholen.
Am Ende der Radstrecke schonte ich mich dann aber ein wenig, um nicht wieder wie in Harsewinkel beim Laufen einzubrechen. Dass ich aus meinem Fehler gelernt hatte, zahlte sich dann auch sofort aus, denn ich konnte mit der drittschnellsten Laufzeit bis auf Platz 4 nach vorne laufen. Die Prellung spürte ich dabei zwar recht stark, sie hinterte mich aber zum Glück nicht wirklich am schnellen Laufen. Leider schaffte ich es nicht mehr den Dritten einzuholen, der nur wenige Meter vor mir ins Ziel lief.


Mit dem 4. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft hinter Georg Potrebitsch(1.),Simon Jung(2.) und Sascha Wenzel(3.), die einen absolut starken Wettkampf ablieferten, bin ich aber sehr zufrieden, vor allem weil ich mir am Anfang des Tages eigentlich nur das sichere Durchkommen als Ziel gesetzt hatte. Besonder schön fand ich, dass es ein absolut fairer Wettkampf ohne Windschattenfahren war.(Die Ergebnisse)
Bleibt nur noch zu sagen , dass der Wettkampf super organisiert war und die Helfer extrem freundlich und hilfsbereit waren, wie man es nur sehr selten vorfindet.

Ligastart in Harsewinkel

Beim ersten NRW-Liga Rennen über die Kurzdistanz konnten wir uns mit der Mannschaft den 2.Platz hinter dem Team aus Buschhütten sichern.
Obwohl es das gute Ergebnis anders vermuten lässt, verlief der Wettkampf alles andere als optimal für uns.
Das Schwimmen verlief noch sehr gut. Ich schwamm vorne weg und zog den Rest der Mannschaft hinter mir her. Nach dem Wechsel aufs Rad fingen dann aber die Probleme an. Matthias vergaß seine Startnummer anzuziehen und kassierte dafür später eine Zeitstrafe. Diese kostete ihn später den Gesamtsieg. Mir wurde sofort auf den ersten Metern eine Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens aufgedrückt und dies, obwohl ich mich extra bemüht hatte fair zu fahren. (Beim Versuch den Windschatten zu meiden hatte mich sogar fast ein Auto auf der Gegenfahrbahn angefahren.) Den Rest des Rennens versuchte ich dann, noch mehr Abstand von der Gruppe zu halten und startete einige Ausreißversuche, aber die anderen hängten sich einfach hinten rein. Am Ende hatte ich dann einfach keine Bock mehr auf diesen ganzen Mist und trat nochmals voll rein. Dies war, wie sich beim Wechsel auf die Laufstrecke herausstellte, keine sehr kluge Entscheidung, da es mich nur eine Menge Kraft kostete und keinerlei Vorteil brachte. Auf der Laufstrecke ging ich dann auch recht schnell mit Krämpfen in den Beinen ein. So konnte ich nur auf einen 15.Platz laufen, der durch die Zeitstrafe noch zu einem 23.Platz wurde.
Zum Glück reichte es Dank der guten Teamleistung (wir waren das erste Team das komplett im Ziel war) noch für einen Platz auf dem Podest.(Ergebnisse)
Gerade als Aufsteiger können wir mit unsere Leistung überaus zufrieden sein, auch wenn die Stimmung gestern auf Grund der Zeitstrafen etwas getrübt war.
(Hier gibts die Fotos.)

Bestzeit bestätigt

Beim Gänseliesellauf in meiner Heimatstadt Monheim, konnte ich am Freitag meine 10km Bestzeit erneut bestätigen. Auf der recht anspruchsvollen Strecke, die viele Ecken und einige Wellen ausweist, konnte ich mit einer Zeit von 36:12 zwar mein selbst gestecktes Ziel von unter 36min nicht ganz erreichen. Dennoch bin ich zufrieden bei dem schwülen Wetter meine Bestzeit bestätigt zu haben. Ich wurde insgesamt 7. und 3. in der Altersklasse. Die ersten drei Plätze sicherten sich meine Vereinskameraden vom SFD, die ein starkes Rennen liefen und quasi zusammen ins Ziel kamen.(Ergebnisse)

Teamsprint in Gladbeck

Gestern begann mit dem Teamsprint in Gladbeck endlich die Saison in der NRW-Liga.
Unser Team für diesen entscheidenden Tag bestand aus Benja, Freddy, Matthias und mir.
Vor dem Start waren wir alle sehr aufgeregt, da es für die meisten von uns der erste Teamsprint war und wir mit dem ganzen Ablauf noch nicht kannten.

Alle Teams starteten mit 1 min Abstand und wir waren als 13. dran.
Das Schwimmen verlief sehr gut, so dass wir mit der drittschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser stiegen. Nach einem recht schnellen Wechsel fanden wir uns alle 4 auf dem Rad wieder.
Und da passierte es! Freddy, der als letzter gewechselt hatte und an unsere Gruppe ranfahren musste, fuhr durch ein Schlagloch(von denen gab es tausende auf der Strecke) und bekam sofort einen Reifenschaden. Als wir merkten, dass er nicht hinterher kam mussten wir uns also zu dritt die 4 Runden auf dem Rad bewältigen. Und obwohl wir einen großen Nachteil dadurch hatten, dass wir nur zu dritt waren und so jeder viel länger im Wind fahren musste, und wir durch das Warten am Anfang auch einige Zeit verloren hatten, legten wir trotzdem eine sehr ordentliche Radzeit hin. Dies ist vor allem Benja zu verdanken, der super stark gefahren ist und große Teile der Strecke alleine vorne fuhr. So schafften wir es sogar 2 ander Teams aufzufahren, was uns einige Lutscher einbrachte.
Auf der Laufstrecke machte es sich dann leider recht stark bemerkbar, dass Freddy fehlte. Gerade für Benja, der laut eigentlichem Plan nach dem Radfahren hätte aussteigen sollen, wurde das Laufen sehr schwer. Zum Glück konnte der extrem laufstarke Matthias uns beide sehr gut anschieben, so dass wir noch eine recht gute Laufzeit erreichen konnten. Die Leistung von Benja ist dabei besonders hoch anzurechnen, da er auf dem Rad noch mehr Arbeit leistete als eigentlich abgesprochen war und das, obwohl er durch den Ausfall von Freddy dann doch noch laufen musste. Vor dieser Leistung habe ich großen Respekt.

Leider reichte es an diesem Tag nicht ganz für einen Platz auf dem Treppchen und wir wurden 4.
(Weitere Ergebnisse gibts hier.)

Ich möchte mich auf diesem Wege nochmal bei meinen Teamkollegen für das tolle Rennen bedanken.
(Fotos)