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Eine kleine Abwechslung
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Erfolgreiche NRW-Meisterschaft (Krefeld 26.08.07)
Der heutige Wettkampf in Krefeld war ein voller Erfolg. Zuerst startete mein kleiner Bruder Philipp im Nachwuchscup und schloss damit seine Saison erfolgreich ab.
Danach starte ich im Topfeld, welches zusammen mit der NRW-Liga auf die Strecke ging.
Nach mäßigem Schwimmen konnte ich meine Radstärke ausspielen und fand mich nach einem schnellen Wechsel auf der Laufstrecke wieder. Dort konnte ich ein ungewohnt hohes Tempo gehen und eine gute Position herauslaufen. Leider konnte ich im Sprint um den dritten Platz in der Altersklasse nicht gegenhalten, da ich das Gefühl hatte meine Oberschenkel würden platzen.
So belegte ich den 4. Platz in meiner Altersklasse und einen hervorragenden 10. Gesamtrang.
Ganz großer Sport (Leverkusen 19.08.07)

Schon vom Start an lagen wir durchs Finns grandiose Schwimmleistung, die er trotz Krankheit
abrufen konnte, in Führung. Die anderen Staffelteilnehmer staunten nicht schlecht, als er nach nur 6:37min in die Wechselzone gespurtet kam.
Dort übernahm ich den Chip und begann den Vorsprung auszubauen. Nach der mit Abstand besten Radzeit des Tages über die Volksdistanz erreichte ich nach 36:17min den ungeduldig wartenden Daniel. Der nahm die Beine in die Hand und machte den Sieg perfekt. Obwohl er genug Vorsprung hatte, ruhte er sich nicht aus, sondern ließ nichts anbrennen, sodass er am Ende mit mehr als drei Minuten Vorsprung vor der zweitp
latzierten Staffel finishen konnte. Vor lauter Freude rutschte er auf dem Bauch über die Ziellinie, wo er von uns in Empfang genommen wurde. Nach sehr langer Zeit folgte dann die Siegerehrung, bei der wir unsere verdiente Prämie und einen Pokal in Empfang nehmen konnten. (Ergebnisse)(Fotos)
Danach fuhr ich mit meinem kleinen Bruder wieder mit dem Rad zurück nach Hause (wir waren morgens auch schon mit dem Rad zum Wettkampf gefahren), wo wir noch eine kleine Runde laufen gingen.
Mein erster Duathlon (Witten 11.08.07)
Die ersten 10 Kilometer mussten auf einer 2,5km Runde gelaufen werden. Ich versuchte nicht allzu schnell anzugehen, aber trotzdem den Kontakt zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Das erste Laufen ging sehr locker und ich kam nach einer Zeit von 32:57 (es waren wohl nicht ganz 10km) als 14. in die Wechselzone.
Nach einem guten Wechsel machte ich auf dem Rad sofort richtig Druck, sodass ich nach der ersten von 8 Runden schon auf Platz 7 lag und nach einer weiteren Runde auf Platz 4, was vor allem meine Fans die am Rand auf mich warteten sehr verwunderte.
Da die 5km Wendepunktstrecke nicht sehr viel Platz bot und sehr viele Leute auf der Strecke waren, kam es sehr schnell dazu, dass sich große Gruppen bildeten. Ich fuhr allerdings die ersten 6 Runden komplett alleine. Am Wendepunkt konnte ich immer sehen, wie eine große Gruppe von über 20 Mann mit einigem Abstand hinter mir fuhr. Ich war also alleine auf der Flucht vor dieser Großen Gruppe. In der 5.Runde gingen dann allerdings alle Kampfrichtermotorräder raus und das Windschattenfahren wurde somit inoffiziell erlaubt. Da ich eh keine Chance gegen die Gruppe hatte, nahm ich also Tempo raus und ließ mich einholen.
Die letzten 2 Runden fuhr ich dann in der Gruppe im Windschatten mit. Dabei hatte ich große Probleme an den Wendepunkten, da ich nicht so gute Steuerkünste besitze. Beim verlassen der Radstrecke wurde ich dann noch Opfer eines unabsichtlichen Remplers, der mich fast zu fall brachte, als ich schon die Füße aus den Schuhen genommen hatte.
Als einer der letzten der großen Gruppe kam ich in die Wechselzone, konnte aber relativ schnell wechseln und durch schnelles anlaufen sofort wieder einige Plätze gutmachen. Da jetzt ja nur noch 5km zu laufen waren, nahm ich mir vor ein recht hohes Tempo zu gehen. Dies zahlte sich auch aus, denn ich konnte mich um weitere Plätze nach vorn schieben. In der letzten von 2 Laufrunden hatte ich extreme Krämpfe im Oberschenkel, aber ich konnte trotzdem weiterlaufen, auch wenn es sich so anfühlte, als wäre der Oberschenkel komplett hart. Nach einem fulminanten Schlussspurt gegen einen Lüdenscheider, konnte ich den neunten Platz erringen.
Mit einer solch guten Platzierung unter den Top Ten hatte ich überhaupt nicht gerechnet, da ein sehr Laufstarkes Feld an den Start gegangen war. Wäre das Windschattenverbot besser durchgesetzt worden, hätte ich wahrscheinlich sogar noch besser abschneiden können.
Der Wettkampf wurde überragend von Sven Imhoff gewonnen, der mit 4 min Vorsprung vor dem zweiten das Ziel erreichte. Unser Team, mit abstand das jüngste im ganzen Feld, erreichte noch einen für diese Verhältnisse sehr guten fünften Platz. Weiter Ergebnisse findet ihr hier.
Ein paar Fotos sind natürlich auch gemacht worden.
Hochwasser in Witten
Ein ausführlicher Bericht über den Wettkampf wird dann folgen.
Samstag geht es weiter
Am Samstag geht jetzt endlich die Saison weiter. In den 4 Wochen Pause nach München konnte ich mich gut erholen und Dank des guten Wetters aus gut trainieren. Gestern war das Wetter leider ziemlich schlecht, sodass ich eine Radeinheit ausfallen lies, was allerdings keine Probleme machen sollte, da ich in letzter Zeit ziemlich viel auf dem Rad saß. Ich erwarte ein schweres Rennen in Witten, denn es soll ein flacher Wendepunkt Kurs sein, sodass auf dem Rad nicht viel selektiert werden wird und die Entscheidung wahrscheinlich beim Laufen fällt.
Aber das wird sich alles am Samstag zeigen. Ich freue mich jedenfalls schon auf den Wettkampf.
Übrigens, wenn jemand mal zu einem Wettkampf mitfahren möchte um sich das Spektakel mal anzusehen, sagt mir einfach Bescheid. Platz im Auto haben wir meistens genug.
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Mein erster richtig großer Wettkampf ( DM in München 15.07.2007)
Am Freitag Morgen um kurz vor 5 fuhren wir hier aus Monheim los. Die Fahrt verlief recht angenehm und wir haben es sogar geschafft einen Stau zu umfahren. Da es an diesem Wochenende allerdings sehr heiß wurde, verwandelte sich das Auto gegen Ende der Fahrt trotz Klimaanlage in eine Sauna und wir waren alle froh, als wir in München ankamen und aus dem heißen Auto ins Hotel konnten. Antje setzten wir vorher am Hauptbahnhof ab, da sie Verwandte besuchen wollte und deshalb nicht im Hotel übernachten musst
e. Nachdem Finn und ich uns kurz im Hotel ausgeruht hatten, fuhren wir zu einer nahe gelegenen Wasserskianlage, wo sich Finn für den Rest des Tages austobte. Ich absolvierte noch eine kleine Trainingseinheit mit dem Rad, bei der ich mir einen kleinen Teil des Wettkampfgeländes ansah und ging auch noch eine Runde laufen. Gerade beim Laufen merkte ich schon, dass die Hitze, die so plötzlich gekommen war, mir extrem zu schaffen machte. Nachdem ich wieder ins Hotel gefahren und geduscht hatte, machte ich mich auf den Weg zum Messegelände, wo ich einige Leute aus dem Verein traf, die Strecke besichtigte, mir das Rennen der Elite ansah und später noch mein Rad eincheckte. Bei der Besichtigung der Laufstrecke wurde es mir schon Angst und Bange vor dem Wettkampf, denn sie enthielt einen ordentlichen Berg und es gab keinen einzigen Schatten auf der gesamten Strecke.
Danach holte ich Finn wieder vom Wasserski ab und wir gingen in einem nahe gelegenen Restaurant etwas essen. Dann fuhren wir ins Hotel.
Am nächsten Morgen musste ich mit erschrecken feststellen, dass die Leute vom Wetterbericht ausnahmsweise einmal Recht behalten hatte und dieser Tag einer der heißesten des Jahres werden würde. Schon morgens um 8 konnte man es in der Sonne kaum aushalten.
Ich war froh, dass ich mir am Tag zuvor bei einem der Stände noch eine Kappe für den Wettkampf geholt hatte um keine Sonnenstich zu bekommen.
Nach einem ordentlichen Frühstück starteten wir Richtung Messegelände, wo wir auch Antje wiedertrafen. Ich checkte noch schnell meine restlichen Sachen ein und dann war es auch schon Zeit den Neo anzuziehen. Denn erstaunlicherweise war der kleine See trotz der hohen Temperaturen doch sehr kalt. Kurz vor dem Start traf ich noch einige bekannte Gesichter aus der Liga, mit denen ich mich kurz unterhielt, und dann ging es auch schon los.
Wie üblich gab es am Anfang ein großes Gewühle, aus dem ich aber schnell nach vorne entfliehen konnte und dann konnte ich mein Ding runter schwimmen. Da ich ja der typische Schwimmbad-Schwimmer fiel mir die Orientierung auf dem Zickzackkurs durch den See nicht
ganz so leicht, aber es war dennoch gut zu bewältigen. Als 20ter von alle 212 Startern in der Altersklassen-DM kam ich aus dem Wasser und fü
hlte mich noch sehr gut. Ich hatte beim Schwimmen kaum Kraft gelassen und dass noch so viele Räder in der Wechselzone standen gab mir nochmals einen Motivationschub. Auf dem Rad lief wieder alles super. Ich kam gut voran und konnte viele überholen, die zum Teil natürlich auch aus den Vorhergegangenen Startwellen waren (also ältere Altersklassen). Alles in allem konnte ich aber mit meiner Radleistung durchaus zufrieden sein (13. beste Radzeit).
Doch dann kam der Hammer. Ich merkte sofort nach dem Wechsel als ich loslief, dass es nicht so gehen würde wie sonst. Ich konnte einfach nicht schnell anlaufen, wie es sonst meine Art ist die Laufstrecke anzugehen. Mit einem richtigen Sch
neckentempo schlich ich über die Laufstrecke. Es war der Horror. Ich konnte einfach nicht schnell laufen. Die Hitze machte mich total fertig. Am Liebsten hätte ich die ganze Zeit nur getrunken. Es war einfach so heiß. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanke einfach auszusteigen, aber das kam für mich nicht in Frage. Wer einmal anfängt mit Aufgeben, der gibt beim nächsten Mal auch wieder auf. Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Die anderen hatten ja mit der gleichen Hitze zu kämpfen wie ich. Also schaffte ich es
irgendwie mehr schlecht als recht ins Ziel.
Meine Laufzeit? Die ist eigentlich keiner Rede wert. Da lauf ich in jedem Training schneller, wenn ich Grundlage trainiere. Eine echt blamable Vorstellung. Und das ausgerechnet bei der DM. Naja, man könnte es auf die Hitze schieben, aber dass kann nicht die einzige Erklärung dafür sein. Vielleicht im Vorfeld ein bisschen zu viel trainiert? Ich weiß es nicht.
Immerhin kam ich noch als 9ter meiner Altersklasse (40ster Gesamt) ins Ziel, was ich allein meiner guten Schwimm- und Radleistung verdankte. Top Ten geschafft also, aber wirklich zufrieden war ich damit nicht ( und bin es auch jetzt noch nicht). Aber es war mein erster richtig großer Wettkampf und es werden hoffentlich noch viele weitere folgen, bei denen ich dann bessere Leistungen zeigen kann.
Den anstrengenden Tag ließen wir dann noch am See ausklingen, wobei wir uns alle einen Kräftigen Sonnenbrand holten. Die Rückfahrt verlief ohne nennenswerten Vorkommnisse (außer vielleicht dem Zwischenstopp bei einer bekannten Fastfood-Kette) und wir erreichten wohlbehalten gegen 1 Uhr nachts unser Zuhause.

